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Fahrbericht: Fiat 500X

Sieben Jahre nach Einführung des kleinen Erfolgsmodells 500 bringt Fiat – nach dem Familyvan 500L – nun das dritte Derivat der Baureihe auf den Markt: den Crossover Fiat 500X. Mit der Retro-Kugel Cinquecento hat der Italo-Amerikaner (er teilt sich die technische Basis mit dem Jeep Renegade) bis auf die Zahl im Modellnamen und optische Parallelen aber gar nichts gemein: Der 500X ist ein komplett neu entwickeltes Auto. Deshalb sollte man sich auch nicht schrecken, dass man einen „500er“ nun auf weit über 30.000 Euro konfigurieren kann, wenn man das möchte. Der Einstiegspreis ist freilich weit geringer – aber dazu später. Kommen wir zuerst zu den verschiedenen Varianten: Der 500X ist sowohl mit Front- als auch Allradantrieb erhältlich, dazu gibt es sechs Motoren (Benziner zwischen 110 und 170 PS, Diesel zwischen 95 und 140 PS) und drei Getriebevarianten (neben manueller Schaltung auch ein Doppelkupplungs-Getriebe sowie die in dieser Klasse einzigartige 9-Gang-Automatik). Von den Größenverhältnissen her (4,25 Meter lang, knapp 2 Meter breit) bewegt man sich bereits in der Kompaktklasse, dementsprechend zwickt’s im Innenraum (auch hinten) nicht besonders. Gut nutzbar gestaltet sich das große Ladeabteil (ab 350 Liter Volumen) mit den simpel umlegbaren Rücksitzen, nur die Ladekante fällt etwas hoch aus und erschwert im Alltag wohl das Hineinwuchten von Getränkekisten und gut gefüllten Reisekoffern.Hübsch anzusehen und qualititativ sehr in Ordnung: das Cockpit des 500X. Die Sitze dürften aber ruhig eine Spur gemütlicher sein und ein wenig mehr Seitenhalt bieten, dafür passen Haptik und Übersichtlichkeit. Vor allem der Touch-Bildschirm für Navigation usw. ist in der Mittelkonsole angenehm hoch platziert und gibt wenig Rätsel auf. Das System lässt sich natürlich mit dem eigenen Smartphone verbinden, um bloß nichts Neues aus der Außenwelt zu versäumen.